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Karat - Abendstimmung

Trag mich fort – müder Tag 
Nimm mich mit – dem morgen zu 

Trag mich fort – müder Tag 
Halte mich – doch gib nun Ruh' 

Von den Straßen dringt kein Wort 
Abendstunden – sie tragen uns fort 

Trag mich fort – müder Tag 
Hab in Dir – soviel geseh'n 

Noch ein Blick – Stunden zurück 
Die wir nie – zurück mehr geh'n 

Und mit den Wolken fliegen wir dann 
Auf Silberschwingen durch die Nacht 

Seh'n uns die Erde schwerelos an 
Bis sie uns wieder nüchtern macht.

Karat - Albatros

Es gibt einen Vogel, 
den haben Matrosen zum Herrscher gekrönt; 
er fliegt um die Erde 
vom Südpol nach Norden. Kein Ziel ist zu weit: 
Der Albatros kennt keine Grenzen. 
Er segelt mit Würde, 
durchwandert die Lüfte, als wär' er ein Gott; 
er folgt ihren Schiffen 
auf Hochsee, durch Klippen, berauschend sein Flug: 
Er sucht ihren Weg durch die See. 
Und kraschen die Stürme mit rauher Gewalt 
auf den Ozeanen so unendlich weit, 
dann fliegt er mit Feuer und steigt ungeheuer 
zur Freiheit der Meere. 
Doch wenn er gefangen 
in armdicken Schlingen mit Tücke und List, 
dann brechen die Schwingen; 
es trauert das Meer, das den Herrscher vermißt: 
Gefangen sein heißt für ihn tot. 
Die Sklaven der Erde, 
verhöhnt und geschunden, sie teilten sein Los, 
wenn er lag gefesselt, 
verblutend am Ufer, gebrochen sein Flug: 
Der Albatros war ihr Symbol. 
Doch ruft ihn die Weite, die endlose Macht, 
dann stürmt er ins Freie mit maßloser Kraft; 
er schwingt seine Flügel, sprengt Schlösser und Riegel 
der Fesseln und Ketten. 
Und türmen sich Wände 
und greifen ihn Zwingen aus Wolken wie Blei; 
und schlagen ihn Blitze, 
er kämpft mit den Schwingen das Hindernis frei. 
Er findet den Weg auch im Orkan. 

Karat - Alles Vergänglich

All die heißen Sommernächte 
lagen wir am Meer. 
An den Bäumen hingen Früchte, 
da warst du bei mir. 

Als die Schatten länger blieben, 
kam der Nebel schwer, 
zogen Vögel in den Süden, 
war dein Blick so leer. 

Kam der Wind dann aus dem Norden, 
zogst du dich zurück, 
ist die Liebe dir gestorben, 
du warst ohne Blick. 

Alles vergänglich, 
was wir auch tun. 
Der Wind verweht, 
der Mensch vergißt. 
Die Erinn'rung bleibt besteh'n, 
die schönen Zeiten ruh'n 
im hellen Glanz, 
der endlos ist. 

Einmal oben einmal unten, 
es gibt kein zurück. 
Jeder Tag bringt neues Leben, 
jeder Augenblick. 

Jeder Baum verliert die Blätter, 
wenn der Winter kommt. 
Du und ich wir werden älter, 
nur die Sehnsucht bleibt. 

Karat - Alles was mir von Dir bleibt

Die Gedanken fliegen, wie wild gewordne Pfeile durch die Luft. 
Ich fühle deine Nähe, geheimnisvolle Zeichen 
wirfst du mir mit den Augen zu. 
Willenlos tanz ich an deinen Fäden wie ein Clown. 
Oh, was ist bloß los mit mir. 
Ich suche eine Weg, der mich von hier fort und zu dir führt. 

Es geht vorbei, was nie begann, Sekunde Ewigkeit. 
Der Schatten einer Wimper ist alles, was mir von dir bleibt. 
Der Schatten einer Wimper ist alles, was mir von dir bleibt. 

Du lebst in meinem Lied, bist meilenweit entfernt 
und so nah bei mir. 
Wirklich alles was ich denk und alles was ich tu, 
rufst du mir durch die Stille zu. 
Die Worte rollen leicht und legen sich zugleich auf dein Gesicht. 
Oh, was ist bloß los mit mir. 
Ich suche eine Weg, der mich von hier fort und zu dir führt. 
Es geht vorbei, was nie begann, Sekunde Ewigkeit. 

Der Schatten einer Wimper ist alles, was mir von dir bleibt. 
Der Schatten einer Wimper ist alles, was mir von dir bleibt. 

Es geht vorbei, was nie begann, Sekunde Ewigkeit. 
Der Schatten einer Wimper ist alles, was mir von dir bleibt. 
Der Schatten einer Wimper ist alles, was mir von dir bleibt. 
Der Schatten einer Wimper ist alles, was mir von dir bleibt. 

Karat - Atemlos

Kaltes Zimmer, warmes Bier, ein leeres Kissen neben mir. 
Leuchtreklame hält mich wach, die halbe Nacht an dich gedacht. 
Bilder ziehn vorüber wie ein ewig langer Film, 
nein außer dir kann niemand meine Sehnsucht stilln. 
Du holst mich immer wieder ein, ohne dich kann ich nicht sein. 
Atemlos liefen wir durch Licht und Schatten, atemlos. 
Atemlos ließen wir uns einfach treiben, 
ohne einmal stehn zu bleiben, atemlos. 
Wir liefen gegen jeden Wind, für uns war jeder Tag bestimmt. 
Wir suchten unentdecktes Land und haben so manche Nacht entflammt. 
Das wir uns nie verlieren, haben wir uns oft geschworn, 
durch Worte hoch wie Mauern haben wir uns doch verlorn. 
Du holst mich immer wieder ein, 
nein ohne dich kann ich nicht sein. 
Atemlos liefen wir durch Licht und Schatten, atemlos. 
Atemlos ließen wir uns einfach treiben, 
ohne einmal stehn zu bleiben, atemlos. 
Atemlos liefen wir durch Licht und Schatten, atemlos. 
Atemlos ließen wir uns einfach treiben, 
ohne einmal stehn zu bleiben, atemlos. 
Atemlos. 

Karat - Aus der Ferne

Erst war die Zeit 
der Rosenbetten, 
Nächte ohne Fragen. 
Wir lagen längst 
in gold'nen Ketten, 
von der Liebe wie erschlagen. 

Dann kam die Zeit 
der kalten Tage, 
das Lachen fiel oft schwer. 
Wir legten Worte 
auf die Waage, 
und die Ruder liefen leer. 

Ein leeres Glas, 
Kerzenschimmer, 
die Hand am Telefon. 
Ich dreh' den Ring 
an meinem Finger, 
und schon flieg' ich davon. 

Aus der Ferne ... 
Glaube mir: 
Nie war ich so nah' bei dir. 

Wir trugen uns 
auf gold'nen Händen, 
es gab nur dich und mich. 
Und da, wo Wege 
so oft enden, 
sah jeder nur noch sich. 

Karat - Aus zweiter Hand

Irgendwann war ein Nachmittag: 
Sie trug unterm Regenschirm einen roten Mund, 
den ich durch Zufall sah. 

Jeder Tag war ein leeres Glas, 
wenn ihr Blick die Zeit anhielt. 
Und dann spürte sie die Sekunde Einsamkeit. 

Hab sie aus zweiter Hand. Aus zweiter Hand. 
Sie gleicht dem Bild, das ich niemals fand. 

Wieder mal stand ich auf Empfang. 
Und ich ging auf das dünne Eis, das die Hoffnung trägt und niemals sicher ist. 

Grünes Licht für dein Neonherz, 
wenn dein Blick die Zeit anhält. 
Und dann spüren wir die Sekunde Ewigkeit. 

Wenn dir mal Streit gefällt, 
werd ich ihn überstehn. 
Doch wenn du schweigend frierst, 
tau ich in dir das Eis. 

Ich nehm dich aus zweiter Hand. 
Was vorher war, hat mich nicht berührt. 
Denn du gleichst dem Bild das ich bisher nicht fand. 

Hab dich aus zweiter Hand. 

Ich nehm dich aus zweiter Hand. 
Du gleichst genau dem Bild, das ich niemals fand. 
Ich nehm dich aus zweiter Hand. 
Und du gleichst genau dem Bild, das ich niemals fand 

Karat - Blues

Manchmal geht’s gut und manchmal nicht. 
Und ich verlier mein Gleichgewicht. 
Dann hüll ich mich in tiefes Schweigen ein. 
Und bin ich ganz oben, sing ich einen Blues. 
Und bin ich ganz unten, sing ich einen Blues. 
Und steht mir mal eine Träne im Gesicht, 
dann macht mich so, oh, oh, oh, oh, ein Blues wieder froh. 
So, oh, oh, oh, oh, ein Blues wieder froh. 
Dann macht mich so, oh, oh, oh, oh ein Blues wieder 

Karat - Blumen aus Eis

Sie sah oft stundenlang nach oben zu den Wolken 
Sie suchte keinen Traum für einen Augenblick 
Und was sie nicht ertrug das waren ihre Tränen 
Sie war so still wie Blumen aus Eis 

Ich hab sie angesehen und sie war anders als die Anderen 
Sie kühlte meine Stirn mit ihrem Augenlid 
Und ihrem Lebensdurst, das war es was ich fühlte 
Und sie war schön wie Blumen aus Eis 

Sie wollte Liebe, wollte Liebe, wollte Liebe, wollte Liebe 
Und Ihre Sehnsucht habe ich in meinen Armen aufgetankt 
Sie wollte Liebe, wollte Liebe, wollte Liebe bis zum Ende 
Und sie war still und schön wie Blumen aus Eis 

Sie hatte keine Zeit ihr Leben zu verschenken 
Sie suchte keinen Traum für einen Augenblick 
Sie kühlte meine Stirn mit ihren heißen Tränen 
Sie war so still wie Blumen aus Eis 

Sie wollte Liebe, wollte Liebe, wollte Liebe, wollte Liebe 
Und Ihre Sehnsucht habe ich in meinen Armen aufgetankt 
Sie wollte Liebe, wollte Liebe, wollte Liebe bis zum Ende 
Und sie war still und schön wie Blumen aus Eis

Karat - Dann kann ich fliegen

Manchmal hasse ich die Tage, 
kann mich selber nicht mehr sehn. 
Stell mein eignes Ich in Frage, 
seh die Welt untergehn. 

Jede Stunde ist zu schade, 
die ich lebe ohne dich. 
Nur dein Lächeln hält die Waage. 
Hab wieder Land in Sicht! 

Manchmal stehe ich im Regen, 
finde wunderschön, 
wie die Wolken sich bewegen, 
laß mich einfach gehen. 

Dann weiß ich, was ich tu, 
ich mach die Augen einfach zu. 
Ja, dann weiß ich, was ich tu, 
ich mach die Augen einfach zu. 

Dann kann ich fliegen, fliegen, 
dann kann ich fliegen! 
Breite meine Arme aus, 
flieg meiner Sehnsucht weit voraus. 
Ich kann fliegen! 

Dann kann ich fliegen, fliegen, 
dann kann ich fliegen! 
Kann die Schallmauer durchbrechen, 
flieg mit dir und deinem Lächeln. 
Ich kann fliegen! 

Manchmal liege ich am Boden, 
mein Glück lässt mich im Stich. 
Kommt ein Lächeln angeflogen. 
Hab wieder Land in Sicht! 

Dann weiß ich, was ich tu, ich 
mach die Augen einfach zu. 
Ja, dann weiß ich, was ich tu, 
ich mach die Augen einfach zu. 

Dann kann ich fliegen, fliegen, 
dann kann ich fliegen! 
Breite meine Arme aus, 
flieg meiner Sehnsucht weit voraus. 
Ich kann fliegen! 

Dann kann ich fliegen, fliegen, 
dann kann ich fliegen! 
Kann die Schallmauer durchbrechen 
flieg mit dir und deinem Lächeln. 
Ich kann fliegen! 

Karat - Das andere Ufer

Es sind die Träume die mich zwingen, 
den Lauf der Dinge zu versteh n. 
Um meine eigne Tür zu finden, 
hab ich so oft vorbei gesehn. 

Die Zeit liegt auf der Lauer, 
geht wie der Wind dein Lachen, 
sprengt die Mauer in mir mein Kind. 

Ich war schon fast am anderen Ufer, 
es zog mich in die schwarze Nacht. 
Es lockt der unsichtbare Rufer, 
nur du hast mich zurück gebracht. 

Während die Welt uns aus den Händen fällt, 
baue ich uns ein warmes Nest. 
Während die Nacht uns noch umschlungen hält, 
packe ich schon und fliege davon. 

Die Zeit liegt auf der Lauer, 
geht wie der Wind dein Lachen, 
sprengt die Mauer in mir mein Kind. 

Ich war schon fast am anderen Ufer, 
es zog mich in die schwarze Nacht. 
Es lockt der unsichtbare Rufer, 
nur du hast mich zurück gebracht. 

Karat - Das, was ich will

Hilf mir doch und reich mir die Hand 
Die Sonne hat mich ganz ausgebrannt 
Durch Schnee, Eis und Wind 
?, taub und blind 
Sag mir doch, sag mir, wo ich bin 

Ein Platz bei euch und Geborgenheit 
Liebe und etwas Zärtlichkeit 
Ein bisschen Glück doch nicht zuviel 
Nur manchmal ein Lied 
Das mein Freund ist das, was ich will 
Karat 
Das, was ich will 
Das was ich will 


Hilf mir doch und reich mir die Hand 
Die Sonne hat mich ganz ausgebrannt 
Durch Schnee, Eis und Wind 
?, taub und blind 
Sag mir doch, sag mir, wo ich bin 

Ein Platz bei euch und Geborgenheit 
Liebe und etwas Zärtlichkeit 
Ein bisschen Glück doch nicht zuviel 
Nur manchmal ein Lied 
Das mein Freund ist das, was ich will 

Karat - Denn dein Lächeln

Wenn meine Tränen nicht mehr fließen, 
jedes Wort ist mir zu viel, 
wenn alle Türen sich verschließen, 
und ich laufe ohne Ziel. 

Wenn mich die Wölfe schon umkreisen, 
nimmt das Schicksal seinen Lauf, 
dann bin ich lang' noch, noch nicht am Ende, 
denn dein Lächeln fängt mich auf. 

Wenn alle Stricke auch zerreißen, 
und der Sturm geht schon ums Haus, 
dann bin ich lang' noch, noch nicht am Ende, 
denn dein Lächeln fängt mich auf. 

Wir werden frei sein, 
zusammen fliegen, 
du und ich - 
heimatlos. 
Wir werden frei sein, 
vom Wind getrieben, 
du und ich - 
ruhelos. 

Wenn dunkle Träume nicht mehr weichen, 
und das letzte Licht geht aus, 
dann bin ich lang' noch, noch nicht am Ende, 
denn dein Lächeln fängt mich auf. 

Wenn kein Geheimnis uns mehr bindet, 
wenn wir die Zeit nicht mehr versteh'n, 
wenn uns die Liebe nicht mehr findet - 
dann ist es Zeit für uns, zu geh'n. 

Karat - Denn ich hab dich

Vielleicht hab' ich kein Gold und Silber, 
vielleicht auch kein Schloß am Meer, 
doch ich fühl' einen Zauber 
tief in mir. 

Vielleicht hab' ich kein Himmelbett, 
vielleicht kein Auto vor der Tür. 
Doch ich habe Träume 
gegen endlose Nächte dafür. 

Doch ich hab' dich und du, 
du machst mich zum König. 
Du siehst die Sonne, 
wenn sie nicht scheint. 
Ich habe dich und das 
ist doch nicht wenig, 
du bist ein Stück von mir. 

Vielleicht hab' ich noch viel zu geben 
und keine Stunde zu bereu'n, 
denn ich hab' doch 
dein Lächeln ganz allein. 

Vielleicht hab' ich kein Gold und Silber, 
vielleicht auch kein Schloß am Meer. 
Doch ich hab' die Träume 
gegen endlose Nächte dafür. 

Karat - Der achte Tag

Wie lang meinst du lebt die Welt, 
muß sie nicht wie wir auch gehn, 
der Ring der sie zusammen hält 
hat tausend Risse schon. 

Sind wir denn wirklich schon so weit, 
bei allem was ein Gott uns gab, 
zerreißen wir das letzte Hemd 
und warten auf den achten Tag. 

Wie viel meinst du gibt uns die Zeit, 
bis uns die Erde nicht mehr mag, 
irgendwann am achten Tag. 

Wir feiern Blut und Hochverrat, 
wir tanzen wild auf unsrem Grab, 
und warten auf den achten Tag. 

Willkommen liebe Kinder in diesem Paradies, 
voll Scherben und voll Trümmer, 
die man euch hinterließ. 

Willkommen liebe Kinder in diesem Paradies, 
voll Scherben und voll Trümmer, 
die man euch hinterließ. 

Karat - Der blaue Planet

Tanzt unsere Welt mit sich selbst schon im Fieber? 

Liegt unser Glück nur im Spiel der Neutronen? 

Wird dieser Kuss und das Wort, das ich Dir gestern gab, 
schon das Letzte sein? 

Wird nur noch Staub und Gestein, ausgebrannt allezeit, 
auf der Erde sein? 

Uns hilft kein Gott uns're Welt zu erhalten. 

Fliegt morgen früh um halb drei nur ein Fluch und ein Schrei 
durch die Finsternis? 

Muss dieser Kuss und das Wort, das ich dir gestern gab, 
schon das Letzte sein? 

Soll unser Kind, das die Welt noch nicht kennt, allezeit 
ungeboren sein? 

Uns hilft kein Gott uns're Welt zu erhalten. 

Karat - Der Boxer

Er hat als Kind nur im Schatten gelebt 
Von den Mädchen am Fluss war ihm keine 
Unten am Kay in der Sandkastenschlacht 
Sie warfen nach ihm Dreck und Steine 
In dieser Zeit ohne Sonne hat er vieles gelernt 
Was ein Großstadtjunge nicht mehr vergisst 
Wer seine Angst ohne Zögern immer selber bekämpft 
Der sieht weiter, weiter, weiter, weiter 

Gib niemals auf, gib niemals auf 
Biet deine Stirn mit ganzer Kraft 
Steig in den Ring, steig in den Ring 
Jeder Runde zählt, die du geschafft 

Hart wie Beton hat er boxen gelernt 
Von den Mädchen am Fluss kennt ihn jede 
Er hat im Kampf seine Schatten besiegt 
Da spürt er noch heut manche Narbe 
In einer Nacht ohne Träume ging einmal k.o. 
Doch ein Sonntagsjunge war er noch nie 
Wer seine Angst ohne Zögern immer selber bekämpft 
Der kommt weiter, weiter, weiter, weiter 

Gib niemals auf, gib niemals auf 
Biet deine Stirn mit ganzer Kraft 
Steig in den Ring, steig in den Ring 
Jeder Runde zählt, die du geschafft 

Karat - Der Ozean

Die Tiefe hab' ich 
Oft entdeckt 
Die Stille und 
Den Wein 
Die Träume warten 
Dort versteckt 
Und dann 
Auch das alleine sein 

Tanzen mit den 
Urgezeiten 
Für einen Augenblick 
Will ich hinunter 
Gleiten 
In's Paradies 
Ein kleines Stück 

Denn ich weiss, ich weiss, ich weiss 
Und glaub' daran 
Am Meeresgrund 
Auf meinem Rücken 
Von Stein zu Stein 
Von Riff zu Riff 
Dort find ich immer 
Neue Lücken 
Und manchmal ein 
Gesunkenes Schiff 

Tanzen mit 
Im Reigen 
Ertrunken 
Bin ich nicht 
Denn nur im klaren 
Schweigen 
Find ich den Boden 
Und zurück 

Denn ich weiss, ich weiss, ich weiss 
Und glaub' daran 
Es gibt ihn doch in uns DEN OZEAN 

Karat - Die Burg

Ganz still stand sie da, die Burg die ich sah, 
von Wurzeln und Farn umschlungen. 
Ganz still, um zu sehn, blieb ich vor ihr stehn, 
und Schweigen war um mich her. 

Schweigen, Schweigen, vergangene Zeit, 
Schweigen, Schweigen in mir. 

Die alte Burg, die in Fels geschlagen, 
zeigte mir Bilder als alten Sagen, 
aus längst vergangenen Tagen. 

Sie kann von Helden und Ruhm berichten, 
und ihre Steine erzählen Geschichten, 
in ihren Steinen lebt sie noch heut, die Burg. 

Ganz still steht sie da, die Burg die ich sah, 
von Wurzeln und Farn umschlungen. 
Hebt sich aus der Nacht, lebt in meinem Tag, 
drum hab ich ihr ein Lied gesungen. 

Schweigen, Schweigen, vergangene Zeit, 
Schweigen, Schweigen in mir. 

Die alte Burg, die in Fels geschlagen, 
zeigte mir Bilder als alten Sagen, 
Sagen aus längst vergangenen Tagen. 

Sie kann von Helden und Ruhm berichten, 
und ihre Steine erzählen Geschichten, 
in ihren Steinen lebt sie noch heut, die Burg. 

Die alte Burg, die in Fels geschlagen, 
zeigte mir Bilder als alten Sagen. 

Die alte Burg, die in Fels geschlagen, 
zeigte mir Bilder als alten Sagen. 

Die alte Burg, die in Fels geschlagen, 
die alte Burg, die in Fels geschlagen, 
erzählt Geschichten vergangener Zeit, die Burg. 

Karat - Falscher Glanz

Unten am See zogen Schiffe vorbei 
Wir lagen im Sand und wir fühlten uns frei 
Es war die Glut deiner Augen am Strand 
Die ich gespürt als dein Blick mich verbrannt 

Sommernachtstraum noch ein Wort das so klang 
Wie klirrendes Glas, das auf Steinen zersprang 
Anfang war ich vor Verlangen ganz blind 
Die Zweifel schlug ich alle samt in den Wind 

Wir waren vereint eine einzige Nacht 
Dann hast du mir kalt in die Augen gelacht 
Du liebtest das Geld das ein andere besaß 
Und du hast dich verkauft wie ein kostbares Glas 

Fühlst du dich wohl zwischen Seide und Samt 
Wenn du dich betrügst mit dem Gold an der Hand 
Folgst du dem Glanz und der Schein macht dich blind 
Die Zweifel schlägst du alle samt in den Wind 

Wir waren vereint eine einzige Nacht 
Dann hast du mir kalt in die Augen gelacht 
Du liebtest das Geld das ein andere besaß 
Und du hast dich verkauft wie ein kostbares Glas 

Karat - Ganz egal

Hier bin ich für dich 
Und wer bist Du 

Stumme Wände 
Keiner hört Dir zu 
SOS ein Griff 
Zum Telefon 
Ich und Du 
Wir dreh'n die Sache schon 

Hilfe 

Ganz egal. . . 

Was immer auch sein mag 
Klopf einfach an 
Und sei da 
Ganz egal 
Wenn keiner ein Ohr hat 
Ruf meine Nummer 
Da glüht noch ein Draht. 

Kalte Füsse und die Taschen leer 
Und das Lachen fällt Dir auch noch schwer 

Hilfe 

Komm und bleib nicht draußen vor der Tür 
Trink ein kleines Glas und sprich mit mir 

Hilfe 

Ganz egal.... 

Hier bin ich für Dich 
Und wer bist Du 
Stumme Wände 
Keiner hört Dir zu 

Hilfe 

Ganz egal.... 

Karat - Gewitteregen

Es war vor einem Jahr, so Ende Sommer, 
als sie mir endlich gab nach langem Warten, 
was ich von ihr gewollt in meinen Träumen. 
Es war vor einem Jahr und im Gewitter. 

In dieser Sommernacht sind wir gefahren, 
wie durch ein Wellental mit hohen Bergen. 
Wir waren so verliebt und so verzaubert, 
dass wir den Regenguss nicht einmal spürten. 

Doch fragt mich einer, wo sie hinging in der Nacht, 
dann sag' ich ohne Scheu: Hab' ausgeträumt. 
Ich weiss nicht einmal ihren Namen, den ich rief 
mit lautem Schrei. 
Er fällt mir nicht mehr ein. 

Ich weiss noch, wie es war im letzten Sommer: 
Es schlug ein Regenguss hart auf uns runter; 
Es flogen Wolken weg in Richtung Süden. 
Von ihrem Liebesschrei ist nichts geblieben. 

Und fragt mich einer, wo sie hinging in der Nacht, 
dann sag' ich ohne Scheu: Hab' ausgeträumt. 
Ich weiss nicht einmal ihren Namen, den ich rief. 
Es ist vorbei. 

Ich seh' nur den Regen und die Wolken sind gezogen, 
und es war noch etwas: Ganz weit oben, ganz weit oben 
für einen Augenblick. 

Karat - Glocke 2000

Wer glaubt noch an das Glück für dich und für mich 
Und schon im Kranze bricht, was vor einer Betonwand erbaut 
Wenn nur noch viele Träume über uns regieren 
Uns bleibt da kaum noch Zeit zu spüren, 
dass die Welt trotz Narben und trotz Leid 
für uns wunderschön sein kann. 
Du sagst ich bin ein Träumer, doch ich bin nicht allein 
Ich will gern mit dir darüber ehrlich streiten, 
was der Sinn des Lebens für uns sein kann 
oder schweigen wir, oder schweigen wir, schweigen wir. 

Ich will mit dir teilen: die Angst und die Lust 
Ich will mit dir hören: die Glocke die 2000 schlägt 
Ich will mit dir teilen: die Angst und die Lust 
Ich will mit dir hören: die Glocke die 2000 schlägt 

Uns bleibt da kaum noch Zeit zu spüren, 
dass die Welt trotz Narben und trotz Leid 
für uns wunderschön sein kann. 
Du sagst ich bin ein Träumer, doch ich bin nicht allein 
Ich will gern mit dir darüber ehrlich streiten, 
was der Sinn des Lebens für uns sein kann 
oder schweigen wir, oder schweigen wir, schweigen wir. 
Vorbei sind die Zeiten, wo einer allein 
den Himmel auf Erden versprechen uns kann 
Wir stehen und wir zeigen, wo einer allein 
die Hölle auf Erden endgültig auslösen kann 

Ich will mit dir teilen: die Angst und die Lust 
Ich will mit dir hören: die Glocke die 2000 schlägt 
Ich will mit dir teilen: die Angst und die Lust 
Ich will mit dir hören: die Glocke die 2000 schlägt 

Karat - He Manuela

Es war Montag morgen und der Tag war heiß wie nie 
Er ging den Weg zur Schule und da stand sie 
Es blieb ihm das Herz fast stehen und sein Kopf war feuerrot 
Er geht vorbei und denkt was ist mit mir los 

He Manuela, He Manuela 
In meine Klasse gehst du schon fast ein Jahr 
Und sitzt in deiner Bank geschminkt wie ein Star 
Manuela, ich glaub, ich war dir noch nie so nah 

Heimlich vor den anderen lauscht er in sich selbst hinein 
Verliebt zu tun als merkt er’s nicht nur zum Schein 
Es war Montag morgen da hat er sich verliebt in sie 
Den ersten Stich der ein Herz trifft vergisst man nie 

He Manuela, He Manuela 
Den ersten Stich der ein Herz trifft vergisst man nie 
Den ersten Stich der ein Herz trifft vergisst man nie 

He Manuela, He Manuela 
In meine Klasse gehst du schon fast ein Jahr 
Und sitzt in deiner Bank geschminkt wie ein Star 
Manuela, ich glaub, ich war dir noch nie so nah 

He Manuela, He Manuela 
Den ersten Stich der ein Herz trifft vergisst man nie 
Den ersten Stich der ein Herz trifft vergisst man nie 

Karat - Ich liebe jede Stunde

Manche Leute lieben nur die Nacht, 
weil sie verdeckt was dunkel lacht: 
Ich liebe jede Stunde. 
Andre beten nur zum Sonnenschein, und glauben 
dann im Glück zu sein: 
Doch ich mag jede Stunde. 
Jeder Tag zeit mir sein Gesicht, es ist mir gleich 
wie es zu mir spricht: 
Ich liebe jede Stunde. 
Wenn ich Deine Nähe spür, dann fällt die Zeit wie 
Laub von mir: 
Ich liebe diese Stunde. 
Wenn ich frier und wenn ich nass bin, genieß ich das 
im Regen stehn: 
Ich liebe jede Stunde. 
Der Spaß lässt mich den Schmerz vergessen, es macht 
mich an das ich ihn spür: 
Ich liebe die Sekunde. 
Jeder Tag zeigt mir sein Gesicht, es ist mir gleich 
wie es zu mir spricht: 
Ich liebe jede Stunde. 
Wenn ich Deine Nähe spür, dann fällt die Zeit wie 
Laub von mir: 
Ich liebe diese Stunde. 

Die Zeit sie wartet nicht, sie gräbt sich ein in mein Gesicht mit jeder neuen Stunde. 
Ich lieb die alte Katze die still und heimlich 
lacht denn sie kennt alle Wege. 
Auch die Nacht zeigt mir ihr Gesicht, es ist mir 
gleich wie es zu mir spricht: 
Ich liebe jede Stunde. 
Wenn ich Deine Nähe spür, fällt die Zeit wie 
Laub von mir: 
Ich liebe diese Stunde. 
Uh ich lebe doch, mir gefällt jeder Augenblick: 
Ich liebe seinen Zauber. 
Uh ich lebe doch, und die Zeit wartet nicht auf 
mich: 
Ich liebe jede Stunde. 
Uh ich lebe doch, mir gefällt jeder Augenblick: 
Ich liebe seine Zauber. 

Karat - Kalter Rauch

Es war nur ein Flirt, Du weißt es auch 
Ich bin verbrannt, auf Deiner Haut, 
Du hast die Nacht in Brand gesteckt, 
Ein Blick genügt für alle Zeit. 

Es war nur in Flirt, Du weißt es auch 
Ein Wort löst die Explosion, 
Es läuft mit uns das gleiche Spiel, 
einer gewinnt und einer stirbt. 

Irgendwann gehst Du fort, einfach so, einfach fort, und statt Feuer bleibt Kalter Rauch. 
Kalter Rauch. 

Es war nur ein Flirt, Ich weiß es auch 
Du bist verbrannt auf meiner Haut, 
Es läuft mit uns das gleiche Spiel, 
einer gewinnt und einer stirbt. 

Irgendwann geh ich fort, einfach so, einfach 
fort, und statt Feuer bleibt Kalter Rauch, einfach so einfach fort und statt Feuer bleibt Kalter Rauch. 

Einfach so ohowo........................ 

Kalter Rauch. 

Karat - Kein Wort

Warum 
Mach' ich mich manchmal heiss? 

Warum 
Frag ich was ich doch weiss... mh mh 

Warum 
Ist früh mein Kopf so leer 

Warum 
Fällt mir das Aufsteh'n schwer...mh mh 

Warum 
Will ich die Zeit verdreh'n... mh mh 

Ich will nicht mehr 
Ich steh' am Rand 
Und steck den Kopf jetzt in den Sand und sag' 
Kein Wort 

Warum 
Sagst Du ich hab Dich lieb 

Warum 
Fühl ich mich wie ein Dieb... mh mh 

Warum 
Find ich mich viel zu klein 

Warum 
Sag ich nicht einmal nein... mh mh 

Ich weiss nicht mehr 
Was soll ich tun 
Ich dreh' den Spieß ganz einfach um und sag' 
Kein Wort 

Warum 
Sag ich nicht was ich will 

Warum 
halt ich nur immer still ... mh mh 

Ich stell mich taub 
Ich häng die Fahne in den Wind und sag' 
Kein Wort 

Karat - Kleine Dinge

Weil wir so die Freiheit lieben, ziehen wir hinaus. 
Kleine Dinge bleiben liegen, große stehen aus. 
Immer weiter, höher fliegen, der Sehnsucht hinterher, 
was gedeiht zu unseren Füßen, zählt schon lange nicht mehr. 
Auch ein Lächeln kann gewinnen und ist es noch so klein, 
es kann Berge überspringen, unser Retter sein. 

Erst wenn man es vergessen hat, was kleine Dinge sind, 
sie liegen vor uns Tag für Tag und dann holt sie der Wind. 
Erst wenn man es vergessen hat, was Freudentränen sind, 
sie fließen für uns Tag für Tag und dann holt sie der Wind. 

Weil wir so die Freiheit lieben, geben wir nie auf, 
bis wir uns dann selbst besiegen und die Freiheit auch. 
Schon ein Lächeln kann gewinnen und ist es noch so klein, 
du wirst Berge überspringen, unverwundbar sein. 

Erst wenn man es vergessen hat, was kleine Dinge sind, 
sie liegen vor uns Tag für Tag und dann holt sie der Wind. 
Erst wenn man es vergessen hat, was Freudentränen sind, 
sie fließen für uns Tag für Tag und dann holt sie der Wind. 

Und dann holt sie der Wind 

Karat - Lass das Licht herein

Fällt die Nacht auf mich mit ihrem Fieber 
Und ich kann mich wieder einmal nicht befreien, 
eine Stimme sagt es geht vorüber, 
lass ein weinig Licht herein. 

Ziehen Wölfe manchmal um mich Kreise, 
tausend Wände stürzen um mich ein, 
eine Stimme in mir flüstert weise, 
lass ein wenig Licht herein. 

Lass das Licht herein unter deine Haut, 
denn keiner lebt allein, 
lass das Licht herein unter deine Haut, 
und du wirst unverwundbar sein. 

Sind die Tage trübe, kalt und schaurig, 
und ich möchte einfach flieh n, schließ mich ein, 
weckt mich eine Stimme und sie wärmt mich, 
lass ein wenig Licht herein. 

Lass das Licht herein unter deine Haut, 
denn keiner lebt allein, 
lass das Licht herein unter deine Haut, 
und du wirst unverwundbar sein. 

Lass das Licht herein unter deine Haut, 
denn keiner lebt allein, 
lass das Licht herein unter deine Haut, 
und du wirst unverwundbar sein. 

Lass das Licht herein unter deine Haut, 
denn keiner lebt allein, 
lass das Licht herein unter deine Haut, 
und du wirst unverwundbar sein. 

Karat - Laß' uns wie die Wolken sein

Ich weiß doch selber nicht mehr was ich will, 
glaub mir ich und du das ist zu viel. 
Jeder ist sein eigener Ventilator, 
jeder hat ein eigenes Ziel. 

Du suchst bei mir was ich doch selber such, 
sag mir warum trinkst du meinen Wein, 
das mit diesen Tränen ist doch Selbstbetrug, 
laß uns wie die Wolken sein. 

Liebe ist ein leeres Bett aus Tränen 
und Tränen machen uns nur blind, 
ich will mich daran nie mehr gewöhnen, 
die Zweifel schlag ich alle in den Wind. 

Laß uns wie die Wolken sein, 
laß uns wie die Wolken sein, 
laß uns wie die Wolken sein, 
die Zweifel schlag ich alle in den Wind. 

Bin wie das Wasser das im Sand verrinnt, 
glaub mir ich hab mein Bett noch nie gemacht, 
ich brauch kein Dach das mir die Sterne nimmt, 
laß uns wie die Wolken sein. 

Liebe ist ein leeres Bett aus Tränen 
und Tränen machen uns nur blind, 
ich will mich daran nie mehr gewöhnen, 
die Zweifel schlag ich alle in den Wind. 

Laß uns wie die Wolken sein, 
laß uns wie die Wolken sein, 
laß uns wie die Wolken sein, 
die Zweifel schlag ich alle in den Wind. 

Laß uns wie die Wolken sein, 
laß uns wie die Wolken sein, 
laß uns wie die Wolken sein, 
die Zweifel schlag ich alle in den Wind. 

Karat - Le Doyen I / Le Doyen II

Septembernacht, ein Traum erwacht 
Steigt aus den Lichtern ringsum 
Was der Tag dir verschweigt im endlosen Raum 
Ich fühl es und weiß nicht warum 

Im kühlen Herbstwind vergessen der Sommer 
Du spürst noch den Hauch so tief in dir fort für immer, für immer 
Was der Tag dir verschweigt im Brunnen der Zeit 
Ich fühl es und weiß nicht woher 

Septembernacht es ruht und wacht 
Grillen des Sommers verstummt 
Was der Tag dir verschweigt die Wellen im Fluss 
Sie wogen und wiegen es fort 
Sie wogen und wiegen es fort 

Karat - Lebenszeichen

Am Amfang 
Da war es 
Ein Sommernachtstraum 
Die Liebe fiel auf uns 
Wie Blüten 
Vom Baum 
Ein kurzer 
Regen 
Ließ überleben 
Was erst begann 

Im Winter 
Dann wieder 
Haben wir uns 
Gewärmt 
Die Regeln der Liebe 
Gelernt 
Unsere Wege 
Geh'n Hand in Hand 
Und Brennnesseln wachsen 
An jedem Rand 

Es wachsen die Ringe 
Und nichts hält sie auf 
So sind die Dinge 
So ist der Lauf 
Die Lebenszeichen 
Ein Wort das uns trifft 
Die kleinen Wunder 
Die man nie vergisst 

So fährt 
Unsere Liebe 
Auf endlosen Schienen 
Der Schnee 
Hat die Dächer 
Heimlich 
Bedeckt 

Unsere Wege.... 

Karat - Magisches Licht

Die Welt ist dunkel, wenn spät am Abend 
der ruf der Eule dich lockt bis tief in die Nacht. 
In deiner Seele ruht ein Geheimnis 
wie eine Quelle, die deine Sehnsucht bewacht. 

Aus frühen Kindertagen blieb ein Schauer 
stiller Nächte zurück. 
Es brennt ein stummes Feuer immer wieder 
wie ein Beben in dir. 

Du möchtest fliegen zum Regenbogen 
und immer höher in dieses magische Licht. 
Den Regenbogen will ich dir schenken, 
denn deine Sehnsucht fliegt dir ein Stück noch voraus. 

Das Licht am Abend kommt wie ein Nebel, 
und dein Geheimnis gleitet vom Tag in die Nacht, 
die deine Seele bewacht. 

Karat - Mich zwingt keiner auf die Knie

Man kann mich hauen, ich werd nicht schreien 
Betrügen auch mit Glanz und Schein 
Ich kann verlieren, das was mir gehört 
Mich zwingt keiner auf die Knie – keiner auf die Knie 

Verbieten das, man lacht und weint 
Zerbrechen was, uns einmal vereint 
Gewalt und Hass nehm ich in Kauf 
Mich zwingt keiner auf die Knie – keiner auf die Knie 

Ich möchte wissen, wer meine Freunde sind 
möchte wissen, wer hinter mir und vor mir geht 
Ich möchte wissen, wer an meinem Schicksal dreht 
Denn mich zwingt keiner auf die Knie – mich zwingt keiner auf die Knie 

Ein Wort von dir, was mich verletzt 
wirft mich nicht um, auch wenn es schmerzt 
ich geb nicht auf und ich sing mein Lied 
Mich zwingt keiner auf die Knie – keiner auf die Knie 

Denn noch zwingt mich keiner auf die Knie 

Karat - Narrenschiff

Es fährt ein Schiff schon seit vielen hundert Jahren 
durch diese Welt mit List und Hochmut. 
Es hält den Kurs durch die Riffe und Gefahren, 
am Steuer steht die Eitelkeit. 

An seinem Mast weht die Fahne nach dem Winde. 
Der Horizont versinkt im Fieber. 
In wilder Hast tanzen Narren in der Runde, 
wo der Betrug vor Tugend steht. 

Sie fahren endlos, sie fahren zeitlos, 
sie fahren traumlos dahin. 

Sie halten fest an verstaubtem Aberglauben. 
Es schillert bunt die Maskerade. 
Sie feiern laut, mit maskierten blinden Augen, 
das trübe Fest der Unterwelt. 

Es liegen schon neue Gäste auf der Lauer. 
Und dir wird kalt, wenn sie dir winken. 
Und wie zum Hohn jagen Winde, treiben Schauer, 
das Narrenschiff, das nie versinkt. 

Karat - Niemandsland

Meine Zweifel sind verschwunden 
soweit dein Lächeln reicht, 
wenn der Tag die letzten Stunden 
purpurgolden zeigt. 

Plötzlich ist das Schweigen wichtig, 
die Schatten werden weit, 
Worte werden überflüssig, 
schweigen wir zu zweit. 

Niemandsland, 
endlos weit, die Sekunden Ewigkeit. 

Laß uns Schranken überwinden, 
wo ich bin bist auch du, 
ich kann Träume bei dir finden 
und deck mich damit zu 

Niemandsland, 
endlos weit, die Sekunden Ewigkeit. 

Sind es Stunden oder Jahre, 
du bist mir so vertraut, 
halt mich fest du wunderbare Flocke, 
die nie taut. 

Niemandsland, 
endlos weit, die Sekunde Ewigkeit. 

Niemandsland, 
endlos weit, die Sekunde Ewigkeit. 

Niemandsland. 

Niemandsland, 
endlos weit, die Sekunde Ewigkeit. 

Karat - Schwanenkönig

Es neigte ein Schwanenkönig 
seinen Hals auf das Wasser hinab. 

Sein Gefieder war weiss wie am ersten Tag, 
rein wie Sirenenton. 
Und im Glitzern der Morgensonne 
sieht er in den Spiegel der Wellen hinein, 
und mit brechenden Augen weiss er: 
Das wird sein Abschied sein. 

Wenn ein Schwan singt, schweigen die Tiere. 
Wenn ein Schwan singt, lauschen die Tiere. 
Und sie raunen sich leise zu: 
Er ist ein Schwanenkönig, der in Liebe stirbt. 

Und es begann der Schwanenkönig 
zu singen sein erstes Lied, 
unter der Trauerweide, 
wo er sein Leben geliebt. 
Und er singt in den schönsten Tönen, 
die man je auf Erden gehört, 
von der Schönheit dieser Erde, 
die ihn unsterblich betört. 

Und es singt der Schwanenkönig 
seinen ganzen letzten Tag, 
bis sich die Abendsonne 
still ins Dunkelrot flieht. 
Lautlos die Trauerweide 
senkt ihre Blätter wie Lanzen hinab. 
Leiser und leiser die Töne, 
bis das letzte Licht im Gesang verglüht. 

Wenn ein Schwan singt, lauschen die Tiere. 
Wenn ein Schwan singt, schweigen die Tiere. 
Und sie neigen sich tief hinab, 
raunen sich leise zu: 
Er ist ein Schwanenkönig, der in Liebe stirbt. 

Karat - Silvia

Silvia es ist so weit, die Masken sind verrutscht, 
die Narben wachsen immer tiefer, 
wir haben es doch nur vertuscht. 
Silvia du stehst vor mir, 
ich kann dich nicht mehr spür'n. 
Wir wollten uns doch haben für immer 
das Leben zusammen probier'n, 
so oft wollt ich schon die Uhr nach vorne dreh'n. 

Silvia jetzt schweigen alle, 
die Brücken sind verbrannt, 
die falsche Hoffnung war die Falle, 
wir haben von uns zu viel verlangt. 

Oh, Silvia die fremden Federn, 
die Zweifel ließen uns verlier'n. 
Wir wollten uns doch haben für immer 
das Leben zusammen probier'n, 
so oft wollt ich schon die Uhr nach vorne dreh'n. 

Wir war n wild wie ein Feuer, 
nichts blieb uns geheim, 
arm und reich und ungeheuer stolz und nie allein. 
Wir rannten gegen alle Wände, 
konnten viel und nichts versteh'n, 
so oft wollt ich schon die Uhr nach vorne dreh'n. 

Wir rannten gegen alle Wände, 
konnten viel und nichts versteh'n, 
so oft wollt ich schon die Uhr nach vorne dreh'n. 
So oft wollt ich schon die Uhr nach vorne dreh'n. 

Silvia das Leben geht weiter, 
ein mieser Krieg ließ uns verlier'n. 
Wir wollten uns doch haben für immer 
das Leben zusammen probier'n, 
so oft wollt ich schon die Uhr nach vorne drehn. 
So oft wollt ich schon die Uhr nach vorne drehn. 

So oft wollt ich schon, 
so oft wollt ich schon die Uhr nach vorne drehn. 

So oft wollt ich schon, 
so oft wollt ich schon die Uhr nach vorne drehn. 

So oft wollt ich schon, 
so oft wollt ich schon die Uhr nach vorne drehn 

Karat - Someone got hurt

It was only a flirt, 
you sure did know. 
Someone got hurt 
long time ago. 

It's always the same, 
time passing by. 
Sometimes you came, 
and sometimes you'll die. 

Someone got hurt, 
long time ago. 
Someone who tried 
but did not know. 

Karat - Soweit der Wind

Sie sagte nur: 
Wir seh'n uns wieder, 
vielleicht auch noch 
auf dieser Welt. 
Jeder Tag ist wie ein Fieber, 
und jede Stunde zählt. 

Sie sagte noch: 
Es ist mein Leben, 
viel zu kurz, 
um stillzusteh'n. 
Es gibt so viel zu erleben, 
und noch viel mehr zu seh'n, 
solang' mein Herz noch schlägt, 
soweit der Wind mich trägt. 

Es soll nicht nur Rosen für mich regnen, 
auch die dunklen Tage will ich spür'n. 
Und der großen Liebe einmal begegnen 
und den Lebenshunger nicht verlier'n. 

Sie sagte nur: 
Ich möchte frei sein, 
die Sterne über mir berühr'n, 
die Blumen pflücken 
dort am Wegrand 
und wenn es sein muß auch mal frier'n, 
solang' mein Herz noch schlägt, 
soweit der Wind mich trägt. 

Karat - Tanz mit der Sphinx

Aus der Ferne erscheint Dein Gesicht, 
schön wie der Tag, den man nicht mehr vergisst. 
Du bist wie Atlantis, die in Fluten versinkt. 
Wir hatten Hunger nach Glück in den Felsen am Strand 
Wie sie. 

Du bist eine Glocke, die dunkel erklingt. 
Wir hatten Hunger nach Glück wie der Fluß nach dem Meer 
Irgendwann. 

Doch ich war ein Pirat, hab' die Taue gekappt 
Wie ein Fremder, 
hab Juwelen gesucht und Korallen geraubt. 
Ich hab die Tränen verflucht und das Pendel der Uhr 
vor dem Abschied. 
Es zerbrach wie ein Glas, noch bevor es begann. 

Hundert Scherben aus dunklem Rubin 
brennen tief in die Haut die Erinnerung ein. 
Du bist eine Glocke, die immer noch ruft. 
Ich hab die Zweifel versenkt in den Klippen am Strand 
unterwegs. 

In der Ferne verweht Dein Gesicht. 
Und es verliert sich die Spur wie die Perlen im Sand 
irgendwo. 
Ich gehe als Fremder hinaus in den Regen, 
und ich tanze und tanze einen Tanz mit dem Regen. 

Karat - Tiefsee

Dort unten dem nächtlichen Baldachin 
Liegt eine Welt im aquamarin 
Smaragdgrüne Augen leuchten dich an 
Traumtänzer segeln schräg dir voran 
In dunkelsten Driften belauern sich Schütze 
Seeungeheuer durchzucken mit Blitzen das Labyrinth 
Und Finsternis seit Anbeginn 

So tief stieg noch nie ein Taucher hinab 
So tief fand noch nie ein Seemann sein Grab 
Treibt Ankerollen durch das Gestein 
Lawinen aus Farben kreisen dich an 
Im Schweigen der Tiefsee den lautlosen Weiten 
Kein einziges Licht seit uralten Zeiten 
Dringt bis auf den Grund 
Nur Finsternis seit Anbeginn 

Doch wenn ein Sturm peitscht die See zu einer Riesenflut 
Dann bricht Dein Innerstes auf, das in der Tiefe ruht 
Doch wenn ein Sturm peitscht die See zu einer Riesenflut 
Dann bricht Dein Innerstes auf, das in der Tiefe ruht 
Doch wenn ein Sturm peitscht die See zu einer Riesenflut 
Dann bricht Dein Innerstes auf, das in der Tiefe ruht 

Karat - Über sieben Brücken

Manchmal geh ich meine Straße ohne Blick, 
Manchmal wünsch' ich mir mein Schaukelpferd zurück, 
Manchmal bin ich ohne Rast und Ruh, 
Manchmal schließ' ich alle Türen nach mir zu 
Manchmal ist mir kalt und manchmal heiß, 
Manchmal weiß ich nicht mehr, was ich weiß, 
Manchmal bin ich schon am Morgen müd, 
Und dann such ich Trost in einem Lied 

Über sieben Brücken mußt Du geh'n, 
Sieben dunkle Jahre überstehn 
Siebenmal wirst Du die Asche sein, 
Aber einmal auch der helle Schein 

Manchmal scheint die Uhr des Lebens stillzustehn, 
Manchmal scheint man immer nur im Kreis zu gehen, 
Manchmal ist man wie von Fernweh krank, 
Manchmal sitzt man still auf einer Bank 
Manchmal greift man nach der ganzen Welt, 
Manchmal meint man, daß der Glücksstern fällt, 
Manchmal nimmt man, wo man lieber gibt, 
Manchmal haßt man das, was man doch liebt 

Über sieben Brücken mußt Du geh'n, 
Sieben dunkle Jahre überstehn 
Siebenmal wirst Du die Asche sein, 
Aber einmal auch der helle Schein 

Über sieben Brücken mußt Du geh'n, 
Sieben dunkle Jahre überstehn 
Siebenmal wirst Du die Asche sein, 
Aber einmal auch der helle Schein 

Über sieben Brücken mußt Du geh'n, 
Sieben dunkle Jahre überstehn 
Siebenmal wirst Du die Asche sein, 
Aber einmal auch der helle Schein 

Karat - Und ich liebe dich

Die Stille der Nacht hat mein Herz aufgemacht und mich gefangen für dich 
Im Dämmerlicht drück ich schnell dein Gesicht, und dann zeih ich mich an 

Ich lösch das Licht, mach’s gut und vergiss mich nicht die Tür schließt sich hinter mir 
Dein Lied es klingt in mir fort und singt und ich liebe dich 

Ich mach heut mein Fenster auf und lach in den Tag hinaus 
Auch die Tür hinter mir mach ich wieder auf 

Die Stille der Nacht hat mein Herz aufgemacht und mich gefangen für dich 
Dein Lied es klingt in mir fort und singt und ich liebe dich 

Ich mach heut mein Fenster auf und lach in den Tag hinaus 
Auch die Tür hinter mir mach ich wieder auf 

Karat - Unterwegs nach Haus

Bin die Meere abgefahren, 
hab' im Ozean getaucht, 
mit dem Albatros geflogen 
und keinem mehr vertraut. 

War ganz oben und tief unten, 
wo's das Licht nicht mehr gibt, 
hab' mich sinnlos oft betrunken 
und den falschen Glanz geliebt. 

Hab' im Narrenschiff gesessen, 
flog den Träumen weit voraus, 
war vom Fernweh wie besessen 
und war immer unterwegs nach Haus. 

Sah den blauen Planeten 
beinah untergeh'n, 
mußte meinen Stand vertreten, 
über sieben Brücken geh'n. 

Ich liebe jede Stunde, 
ließ den Schwanenkönig aus, 
zählte täglich meine Pfunde 
und war immer unterwegs nach Haus. 

Mich zwingt keiner auf die Knie, 
ich war König der Welt, 
es ging weiter irgendwie, 
ohne Zepter ohne Geld. 

War ganz oben und tief unten, 
wo's das Licht nicht mehr gibt, 
hab' mich sinnlos oft betrunken 
und den falschen Glanz geliebt. 

Hab' im Narrenschiff gesessen, 
flog den Träumen weit voraus, 
war vom Fernweh wie besessen 
und war immer unterwegs nach Haus. 

Karat - Vielleicht

Sind es Worte 
Die uns zünden 
Können Worte 
Uns befrei'n 
Die Schätze finden 
Auf die wir uns so lange freu'n 

Laß' mich doch 
Ein wenig träumen 
Halt' die Zeit 
Ein wenig fest 
Laß' uns keine 
Stunde säumen 
Wenn der Tag zu Ende ist 

Vielleicht 
Werde ich Dich niemals finden 

Vielleicht 
Sitz' ich schon neben Dir 

Vielleicht 
Wird ein Zufall sich verwenden 

Vielleicht 
Stehst Du schon an der Tür 

Ist es Sehnsucht 
Oder Hoffnung 
Ich seh immer 
Dein Gesicht 
Oder ist es 
Die Versuchung 
Glaube mir, ich weiss es nicht 

Vielleicht.... 

Karat - Was wäre wenn

Geh' ich aufrecht 
Geh' ich krumm 
Frag ich nicht mehr warum 
Und könnte ich 
Die Wahrheit seh'n 

Was wäre wenn . . . 

Im Traum hab ich 
Mich fliegen seh'n 
Als Punkt am Horizont 
Und bleiben uns're 
Träume steh'n 

Was wäre wenn . . . 

Einmal die Zukunft seh'n 
Einmal am anderen Ufer steh'n 
Einmal die Zukunft seh'n 

Was wäre wenn . . . 

Soll ich lachen 
Soll ich schrei'n 
Werf' ich den ersten Stein 
Trink ich das Glas 
Oder laß' es steh'n 

Was wäre wenn . . . 

Einmal die Zukunft seh'n . . .

Karat - Wenn das Schweigen bricht

Immer wenn der Tag sich neigt, immer wenn der Abend kommt 
Zieht die Herde hin zum Fluss 
Immer wenn der Abend kommt, suche ich Geborgenheit 
In deinen Armen Zärtlichkeit 

Auf der hellen Tagesspur kenn ich keine Traurigkeit 
Ohne Ziel geh ich umher, deine Augen sind mir fremd 
Doch am Abend kommt der Schock, wenn die Stille langsam nicht mehr fällt 
Meine Kehle trocknet aus bis der Mond die Einsamkeit des Schweigens bricht 

Oh trink den Brunnen, trink, trink den Brunnen 
Oh trink den Brunnen meiner Sehnsucht aus 
Oh trink den Brunnen, trink, trink den Brunnen 
Oh trink den Becher bis zum Ende aus 

Immer wenn die Sterne stehen und die Wolken dunkel fliehen 
Drängt die Herde dicht an dicht 
Immer wenn die Sterne stehen, gehe ich durch den dunklen Raum 
Meiner Wünsche, meines Traumes 

Meine Sehnsucht lockt mich fort in die schattenlose Spur 
Immer schneller eilt mein Schritt, immer schnelle rast mein Sinn 
Immer schneller und nicht zurück, nur nicht zurück in Dunkelheit und Traum 
Meine Sehnsucht hetzt mich weit, bis die Quelle deiner Leidenschaft endlich bricht 

Oh trink den Brunnen, trink, trink den Brunnen 
Oh trink den Brunnen meiner Sehnsucht aus 
Oh trink den Brunnen, trink, trink den Brunnen 
Oh trink den Becher bis zum Ende aus 

Immer wenn die Nacht verweht und der Morgen wieder graut 
Mit der Herde zieh ich fort 

Oh trink den Brunnen, trink, trink den Brunnen 
Oh trink den Brunnen meiner Sehnsucht aus 
Oh trink den Brunnen, trink, trink den Brunnen 
Oh trink den Becher bis zum Ende aus 

Karat - Wer weiß

Welche Farbe hat der Regen, 
welche Sprache spricht das Meer? 
Wer zieht an meinen Fäden 
und wo komm ich her? 

Wer weiß ... 

Ich laufe durch die Straßen 
ohne Ziel und Sinn. 
Ich zähle meine Stunden, 
die ich bei dir bin. 

Wer weiß ... 

Ich schieße mit Kanonen 
off'ne Türen ein, 
rufe Geister und Dämonen. 

Wer weiß ... 
wer weiß das schon ... 

Ich verletze deinen Stolz 
und weiß nicht warum. 
Ich küsse dich und sag' zugleich: 
Ich bring' dich um! 

Welche Farbe hat der Regen, 
welche Sprache spricht das Meer? 
Wer zieht an meinen Fäden 
und wo komm ich her? 

Wer weiß ... 
wer weiß das schon ... 

Karat - Wie weit fliegt die Taube

Jedes Kind stellt einmal die Frage: Wie weit fliegt die Taube im Märchen? Sag mir! 
Wie weit fliegt der Traum, den ich träume, wenn die Welt wie ein stilles Wasser fließt? 
Und es fragt, seit wann ist die Erde unterwegs auf endlosen Bahnen durch die Sterne 

Und manchmal frage ich mich warum ein kalter Tag mich trotzdem wärmt 
Warum ein Kuss von dir mir soviel gibt 
Und manchmal denke ich daran wohin, wenn alles brennt die Taube fliegt 
Wohin der blaue Planet uns morgen bewegt 

Unser Kind stellt einmal die Frage: Wohin fliegt die schneeweiße Taube, die ich liebe? 
Und manchmal denk ich daran, wohin wenn alles brennt die Erde fliegt? 
Wie lang der blaue Planet uns noch bewegt? 

Unser Kind stellt heute die Frage: Wie weit fliegt durch Bomben die Taube? 

Fliegt unser Traum von allein um die Welt, wenn wir schweigen 
Stirbt unser Traum, weil wir morgen früh nicht mehr träumen 
Denn wie Blei, schwer wie Blei liegt ein Fieber auf der Erde 

Fliegt unser Traum von allein um die Welt, wenn wir schweigen 
Stirbt unser Traum, weil wir morgen früh nicht mehr leben 
Denn wie Blei liegt ein Fieber auf der Erde, die wir lieben, die wir lieben 

Karat - Wilder Mohn

Sie lief durch die kalte Nacht 
und sie hatte kein Dach und kein warmes Bett, 
sie war so ziemlich K.O. 
und ihr Herz schlug vor Angst wie ein Schmetterling. 

Da traf sie ihn eines Nachts 
und hatte da ein Individium, 
er war schon fast ein Mann 
und sein heißer Blick warf sie gleich um. 

Sie flog dann zu ihm auf leisen Schwingen, 
ein junger, wilder roter Mohn so still im Wind. 
Die stillen Tränen auf ihren Lippen, 
sah er in dieser Nacht noch nicht, 
und wie ein Tiger nahm er die Beute an. 

Er fing den Schmetterling ein 
und er hatte, ja er hatte leichtes Spiel. 
Sie traute ihm aufs Wort, 
weil die Jagd für sie noch ungewohnt war. 

Als er die Stille dann brach 
und bei Kerzenschein ihr ein Lied noch sang, 
da war er gleich ihr Star, 
und den falschen Ton, 
den nahm sie nicht war. 

Als sie dann fort ging, auf leisen Schwingen, 
ein junger wilder roter Mohn im Sand. 
Die heißen Tränen auf ihren Lippen, 
sah er in dieser Woche nicht, 
denn ihren Kummer, den nahm sie mit hinaus. 

Oh, Corinna, oh, Corinna, 
deine Tränen trocknen wieder nicht für mich. 
Oh, Corinna, oh, Corinna, 
stilles Mädchen, roter Mohn blüht auch für dich. 

Oh, Corinna, oh, Corinna, 
deine Tränen trocknen wieder nicht für mich. 
Oh, Corinna, oh, Corinna, 
stilles Mädchen, roter Mohn blüht auch für dich. 

Oh, Corinna, oh, Corinna, 
deine Tränen trocknen wieder nicht für mich. 
Oh, Corinna, oh, Corinna, 
stilles Mädchen, roter Mohn blüht auch für dich. 

Karat - Zeitdiebe

Ach könnt' ich meine Zeit verschließen, 
vor Diebstahl sichern, 
was nur mir gehört! 
Nie mehr warten und genießen 
die eig'ne Zeit, 
die man so schnell verliert. 

Zeitdiebe lauern überall. 
Zeitdiebe im Büro, 
Zeitdiebe bringen dich zu Fall 
im Fernseh'n und im Radio. 

Sonne, Mond und die Sterne 
sind pünktlich da 
solang' die Erde sich dreht. 
Du läßt mich warten 
und ich lerne: 
Beim nächsten mal 
komm' ich auch zu spät. 

Zeitdiebe sagen: Komme gleich ... 
Zeitdiebe lassen dich allein. 
Zeitdiebe sagen: Bin so weit ..., 
sie sagen Ja und meinen Nein. 

Wo ist er denn, wo bleibt er denn? 
Wo er nur wieder steckt ... 
Kaum ist er hier, schaut er zur Tür 
und muß schon wieder weg. 

Karat - Zum Glück

Lachend kam ich auf die Welt, 
lachend wollt' ich geh'n. 
An Fenster hab' ich mich gestellt, 
ich wollte alles seh'n. 

Ich setzte mir ein Lachen auf, 
es sollte lustig sein. 
Dann war das Lachen fehl am Platz 
und schon war ich allein. 

So laßt uns tanzen, 
laßt uns schrei'n, 
erhebt das Glas und schenkt euch ein! 
So laßt uns tanzen, 
laßt uns schrei'n, 
und niemals niemals traurig sein! 

Die Traurigkeit ließ ich verrotten, 
wollte sie nicht seh'n. 
Sie griff nach mir mit langen Schatten, 
ich begann zu flieh'n. 

Doch irgendwann hab' ich erkannt: 
Zum Glück gehören zwei. 
Die Traurigkeit hat mich erlangt, 
und jetzt fühl' ich mich frei. 

So laßt uns tanzen, 
laßt uns schrei'n, 
erhebt das Glas und schenkt euch ein! 
Das Glück steht nicht auf einem Bein, 
zum Glück muß man auch traurig sein. 

Karat - Zwei Wege

Jetzt steh' ich wieder da im Hafen 
und seh' die Schiffe weiterzieh'n, 
kann nicht essen, kann nicht schlafen 
und kann - 
und kann auch nicht flieh'n. 

Ich versuch', 
die Trauervögel zu verjagen, 
denn ich brauche Luft und Licht. 
Habe hunderttausend Fragen, 
doch die Antwort - 
die Antwort hab' ich nicht 

Einer will nichts - der andere viel: 
So ist das Spiel. 

Wir hatten alles was wir wollten, 
jeder lebt für sich nun ganz allein. 
Wir fanden keinen Weg zurück, 
und jedes Wort 
war hart wie ein Stein. 

Einer will nichts - der andere viel: 
So ist das Spiel. 

Zwei Wege die uns führ'n, 
und nur wer beide kennt, 
der kann die Liebe spür'n 
und was man Wahrheit nennt. 

   

Ein kleines Video von den  Golden Oldies in Wettenberg, Bühne oldie-radio

 

CluesoNeuanfang

 

 

CLUESO - mit NEUANFANG auf die 1 in den deutschen Albumcharts
Mit seinem siebten Album gelingt Clueso abermals nach "Stadtrandlichter" (2014) der direkte Sprung auf die Spitzenposition der deutschen Albumcharts!

"Neuanfang" ist anders als die Vorgänger, aber unverkennbar Clueso. Es rumpelt, atmet und lebt an allen Ecken. Der Sound ist etwas schmutzig und spontan und kehrt teilweise zu Cluesos HipHop-Wurzeln zurück. Gospel, Chor und Bläser – ein Album wie eine 7inch-Jukebox. Das erste, auf dem er sich mit all den Zweifeln, Ängsten und Abhängigkeiten beschäftigt, die seit dem Erscheinen seines ersten Albums vor 15 Jahren in ihm gewachsen sind. Er erzählt von Unabhängigkeit und Reife, vom Zurück- und Vorausschauen, vom Hinfallen und Aufstehen, vom Loslassen und Umarmen, vom Weitermachen und Neuanfängen. "Für mich ist es ein wichtiges Album", sagt Clueso, "weil ich mich hinterfrage, ohne mich zu verlieren."

 

 

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PeteYornArrangingTime

 

 

Pete Yorn mit neuem Album "ArrangingTime" am 11. März
Pete Yorn veröffentlicht am 11. März 2016 sein sechstes Studio-Album „ArrangingTime“ und knüpft mit dem Sound an die Erfolge seiner bisherigen Alben an. Mit seiner jüngsten Single „Summer Was A Day“ begeistert der aus New Jersey stammende Sänger durch softe Gitarrenklängen und seiner leidenschaftlichen Stimme.

„Je älter man wird, desto schneller vergeht die Zeit", erzält Yorn. „Ich schaute mir Bilder von Orten an, an denen ich war und erinnere mich an Dinge, die ich getan habe und erinnere mich, wie schön dieser Tag war“. Sein neuer Longplayer spielt mit diesen Emotionen und vereint eleganten Folk, optimistischen Blues und von Synthesizern geküssten Rock. Wie bereits bei seinen Alben „musicforthemorningafter“ und „Day I Forget“ stand Yorn der Produzent, Komponist und Multi-Instrumentalist R.Walt Vincent zur Seite.

 

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Neue Wärmeprodukte von Greenlife Value erhältlich

BeddyBearDFBOb Beddy Bears, Hot Paks, Warmies oder Slippies – jede Serie bietet ab sofort eine große Vielfalt wärmender Begleiter.

Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da ... und der Winter naht. Passend zur kälteren Jahreszeit bringt Greenlife Value neue Wärmeprodukte auf den Markt, die vielseitig einsetzbar sind: Ob kalte Füße, Bauchweh, Ohrenschmerzen, Nackenverspannungen oder Erkältung – jeder Wärmeartikel spendet Trost, Linderung und Entspannung.
Die Auswahl ist groß und so stehen ab sofort rund 80 wärmende Begleiter zur Verfügung. Bei den Beddy Bears haben sich beispielsweise Pferd, Igel, Hase, Elch und Schlappohrhund zu den bisherigen kuscheligen Freunden hinzugesellt, während die Serie „Warmies Medical Hot Paks & mehr“ neben den Nackenwärmern auch Wärmegürtel und Pulswärmer bietet. Zudem kommen nicht nur die Beddy Bears in niedlichen Tiermotiven daher, sondern auch die Nackenwärmer und Slippies. Die Hot Paks gibt es zum Beispiel in Form von Robbe, Frosch und Sleepy Bear. Und auch bei den Slippies kann man sich neben verschiedenen Farben ebenso für Schafsgesichter entscheiden. Mit den Schuhen können jetzt übrigens nicht nur Erwachsene ihre Füße wärmen, sondern ebenso Kinder. Die Slippies Heads sind in den Größen 36 bis 40 und 28 bis 34 erhältlich.

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